vollmond
selbst
durch die wolldecke
tappse
durch die gassen
traumtage
dem bergrücken
entlang
hagelschauer
mein glas
geleert
herbstabend
herbstnacht
so laut
die parkbank
hagelschauer
kein platz mehr frei
zugedeckt
am wiesenrand
ein abfallsack
winter
zu kurz
diese wolldecke
welch ruhe
schlafe
im hauseingang
schneetreiben
nur noch ein
jackenknopf
schlaftrunken
steht sie in der küche
frühlingswind
vollmond
verhänge das
zellenfenster
diese narbe
an ihrem bein
rosendorn
am ufer
angespühlt
wie treibholz
abdrücke
im schnee
keine hundepfoten
issa schlürft tee
wie gleich
wir doch klingen
mohnfelder
auch hier
lachende gesichter
mit jedem schritt
wachsen
die berge
mitternacht
meine parkbank
schon besetzt
im wald
lautes gebell
- so fern
Juli 8, 2009 um 9:42 |
Ein sehr interessanter Artikel. Sollten Sie noch weitere Informationen haben – wurde ich mich freuen
Juli 9, 2009 um 12:25 |
hallo, vielleicht ein paar hinweise.
sommergras ist die zeitschrift der deutschen haiku-gesellschaft.da hats einige gute artikel zur haiku-kultur.
oder udo wenzel „haiku-steg“.er schreibt vorallem über die „gendai“haiku.
ansonsten schreibe ich für das „luxarium“, eine ch-website für haiku und andere formen.